Padel und Pickleball boomen – ob Außenanlage mit Genehmigungserfordernis oder Halle mit Lärmproblem für Spieler und Besucher: DataKustik hat die fehlenden Emissionskennwerte abgeleitet und in das hierfür entwickelte Berechnungsmodell integriert.
Jetzt informierenBallschlaggeräusche sind impulsiv – kurz, laut, auffällig. Sie wirken störender als kontinuierliche Geräusche gleicher Energie.
Jeder Ballschlag erzeugt einen scharf abgegrenzten Schallimpuls mit entsprechendem Störpotential. Internationale wie auch nationale Normen schreiben vor, diesen Impulscharakter bei der Beurteilung gesondert zu berücksichtigen.
Messungen des Ballschlags ergaben für Padel um 5 dB und für Pickleball um 7,5 dB höhere Werte als für Tennis – relevante Unterschiede für die Prognose.
Für Tennis gibt es seit 30 Jahren anerkannte Kennwerte – für Padel und Pickleball fehlten sie. Diese Datenlücke ist nun geschlossen.
Padel im Freien und Padel in der Halle stellen unterschiedliche Anforderungen an die akustische Untersuchung. Mit DataKustik-Software können beide Szenarien präzise bewertet werden.
Padel-Anlagen unterliegen den geltenden Immissionsschutz-Regeln und erfordern meist ein belastbares Lärmgutachten. DataKustik liefert die Grundlage: mit Emissionskennwerten, anerkannter Berechnungsmethodik und der Software für eine effiziente Umsetzung der Prognose.
In geschlossenen Hallen kann durch Reflexionen eine erhebliche Schallbelastung entstehen. Mit der DataKustik Software CadnaR können zielgenaue Maßnahmen zur Lärmreduzierung im Innenraum geplant und mit Anforderungen sowohl im Innenraum für Spieler und Zuschauer wie auch in benachbarten Außenbereichen für Anwohner abgeglichen werden.
Wählen Sie Ihre Perspektive. Alle Inhalte basieren auf denselben wissenschaftlichen Grundlagen – vermittelt in der Tiefe, die für Sie relevant ist.
Padel gehört zu den am schnellsten wachsenden Sportarten. Neue Anlagen entstehen mitten in Städten – und damit in direkter Nachbarschaft zu Wohngebieten. Das ist gut für den Sport, bringt aber eine Frage mit, die viele Investoren unterschätzen: Wie laut ist Padel wirklich, und was bedeutet das für meine Baugenehmigung?
Der entscheidende Unterschied zu anderen Sportarten: Padel erzeugt keine gleichmäßige Geräuschkulisse, sondern kurze, harte Schläge – impulsive Spitzenpegel, die von Anwohnern als deutlich störender wahrgenommen werden als Dauerlärm gleicher Energie.
Messungen zeigen: Padel erzeugt pro Ballschlag messbar mehr störenden Schall als Tennis – und bei mehreren gleichzeitig bespielten Courts steigt die Gesamtbelastung. Wichtig: Die Pegel addieren sich dabei nicht einfach – innerhalb jedes Fünf-Sekunden-Takts ist stets nur der lauteste Schlag maßgebend.
Die gesetzlichen Regelungen wie die Sportanlagenlärmschutzverordnung schreiben vor, wie Lärm von Sportanlagen gemessen und bewertet werden muss. DataKustik hat fehlende Emissionskennwerte für Padel und Pickleball erhoben und in das inzwischen für Tennis eingeführte und bewährte Taktmaximalverfahren zur rechnerischen Prognose integriert. Das Ergebnis: Für jeden geplanten Standort lässt sich jetzt nachvollziehbar berechnen, ob eine Anlage genehmigungsfähig ist – bevor gebaut wird.
In Ländern, in denen das Taktmaximalverfahren nicht angewendet wird, kann die Berechnung vereinfacht mit regulären Schallquellen erfolgen. Hierzu können in CadnaA Industrieschallquellen mit der entsprechenden Schallleistung angesetzt werden. Bei Bedarf ist zusätzlich ein Zuschlag für Impulshaltigkeit zu berücksichtigen.
Planen Sie eine Halle? Mit der DataKustik Software CadnaR können zielgenaue Maßnahmen zur Lärmreduzierung im Innenraum geplant und mit Anforderungen sowohl im Innenraum für Spieler und Zuschauer wie auch in benachbarten Außenbereichen für Anwohner abgeglichen werden.
Padel-Anlagen entstehen zunehmend in unmittelbarer Nachbarschaft zu schutzbedürftigen Nutzungen – und landen damit auf den Schreibtischen von Baugenehmigungsbehörden. Die rechtliche Grundlage: die Sportanlagenlärmschutzverordnung. Das technische Werkzeug zur Ermittlung der Immissionen aus Sport- und Freizeitanlagen ist die VDI 3770. Die Herausforderung war bislang: Für Padel fehlen die Emissionsdaten sowie eine Erweiterung des Verfahrens.
DataKustik hat auf Basis realer Messungen an Padel-Anlagen Emissionskennwerte ermittelt, die in der Fachliteratur veröffentlicht und in der Berechnungssoftware CadnaA implementiert sind. Damit können Gutachter jetzt nachvollziehbare und belastbare Berechnungen vorlegen.
Was ein Lärmgutachten für Padel enthalten sollte: korrekte Emissionskennwerte, ungünstigster Betriebsfall (alle Courts belegt), alle relevanten Immissionsorte, sowie bei überdachten Anlagen mit nahe liegenden Immissionspunkten eine Sonderfallbetrachtung.
In Ländern, in denen das Taktmaximalverfahren nicht angewendet wird, kann die Berechnung vereinfacht mit regulären Schallquellen erfolgen. Hierzu können in CadnaA Industrieschallquellen mit der entsprechenden Schallleistung angesetzt werden. Bei Bedarf ist zusätzlich ein Zuschlag für Impulshaltigkeit zu berücksichtigen.
Die VDI 3770 enthält neben dem „Genauen Verfahren" (Taktmaximalverfahren) auch ein „Überschlägiges Verfahren", das zur vereinfachten Berechnung des Beurteilungswertes mit sportartspezifischen LWATeq-Werten arbeitet. Da es bei mehreren Quellen stets zu einer Überschätzung der Immissionen führt, eignet es sich vor allem für eine vereinfachte Vorbeurteilung.
Das Taktmaximalverfahren bildet die Grundlage. Die Erweiterung auf Padel und Pickleball erfolgt durch eine Aufschlüsselung des Verfahrens sowie durch die direkte Anwendung sportartspezifischer Emissionskennwerte ksp und LWAFmax, die aus Messungen und Berechnungen abgeleitet wurden.
| Sportart | Quellen/Platz | LWAFmax [dB(A)] | ksp | LWATeq [dB(A)] |
|---|---|---|---|---|
| Tennis | 2 | 95,0 | 0,30 | 90,0 |
| Padel | 1 | 100,0 | 0,50 | 97,0 |
| Pickleball | 1 | 102,5 | 0,50 | 99,5 |
Das Genaue Verfahren der VDI 3770 berücksichtigt, dass innerhalb eines 5-s-Intervalls nur der dominante Impuls pegelbestimmend ist. Zunächst werden die Teilpegel am Immissionsort auf Basis der sportartspezifischen maximalen Schallleistungspegel LWAFmax vorab berechnet. Anschließend werden die Quellen nach ihrer Immissionsrelevanz geordnet und die zeitanteilig korrigierten Emissionswerte bestimmt. Auf dieser Grundlage erfolgt die Prognoseberechnung mit energetischer Summation der Einzelbeiträge am Immissionsort zum Wirkpegel.
Mit den nachstehenden Formeln lässt sich das in der VDI 3770 für Tennis spezifizierte Verfahren auf die Sportarten Padel und Pickleball erweitern. Zugleich kann damit auch ein gemischter Betrieb dieser Sportarten rechnerisch berücksichtigt werden.
In Ländern, in denen das Taktmaximalverfahren nicht angewendet wird, kann die Berechnung vereinfacht mit regulären Schallquellen erfolgen. Hierzu können in CadnaA Industrieschallquellen mit der entsprechenden Schallleistung angesetzt werden. Bei Bedarf ist zusätzlich ein Zuschlag für Impulshaltigkeit zu berücksichtigen.
Die vollständige methodische Herleitung inklusive Messkampagne und Validierung finden Sie im DAGA 2026 Fachbeitrag (PDF).
Taktmaximalverfahren: Innerhalb jedes 5-s-Fensters bestimmt nur der höchste LAFmax-Wert den LAFT,5s.
Vergleich von Messungen mit Berechnungen an realen Padel-Anlagen mit Einzel- und Mischbetrieb unter den für derartige Anlagen typischen Bedingungen.
Abgleich von Messung und Prognose zur Bestimmung repräsentativer LWAFmax- und ksp-Werte für das Taktmaximalverfahren.
Systemgestützte Berechnung in CadnaA – für Einzel-, Raster- und Mehrpunktberechnungen.
Die Erweiterung des Taktmaximalverfahrens auf Padel schließt eine Regelungslücke – und schafft erstmals eine einheitliche Grundlage für Tennis, Pickleball und Padel in Einzel- und Kombibetrieb.
Ob Außenanlage mit Genehmigungserfordernis oder Halle mit Lärmproblem für Spieler und Besucher — wir melden uns mit einem fachlichen Einstieg passend zu Ihrer Herausforderung.
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Padel- und Pickleball-Emissionen sind in CadnaA implementiert und sofort einsatzbereit.
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