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Berechnungsverfahren DIN 45684-1

Grundlage der Berechnung ist die Norm DIN 45684-1 "Ermittlung von Fluggeräuschimmissionen an Landeplätzen, Teil 1: Berechnung" (Entwurf 2004-03). Das Verfahren basiert ­ wie in AzB ­ auf der Zusammenfassung der Flugzeuge zu Flugzeuggruppen, für die jeweils die akustischen Kenngrößen und Flugleistungen aus Tabellen entnommen werden. Das Verfahren ist anwendbar für Ultraleichtflugzeuge, Motorsegler, Propellerflugzeuge und Strahlflugzeuge mit einer höchstzulässigen Startmasse von bis zu 20 t sowie für Hubschrauber mit einer höchstzulässigen Startmasse von bis zu 10 t.

Der Berechnung liegt die Vorstellung der bewegten Punktschallquelle zugrunde, für die an jedem Punkt der Bahn die Schalleistung und Geschwindigkeit bekannt ist. Die einzelnen Flugstrecken können mithin als Linienquellen aufgefasst werden, die nach üblichen Methoden segmentiert und durch Punktschallquellen repräsentiert wird. Die Flugstrecken werden durch Geradenabschnitte nachgebildet. Die Segmentierung erfolgt mit einem Rasterfaktor von 0,5 unter Beachtung der Maßgabe, dass sich die Emission der benachbarter Bahnteilsegmente um nicht mehr als 1 dB unterscheidet.

Die Ausbreitungsrechnung folgt im wesentlichen den Festlegungen in ISO 9613-2.

Berechnungseinstellungen

  • Einstellbarer Rasterfaktor
  • Max. Pegeldifferenz bei Segmentierung einstellbar
  • Regeln zur Aufteilung von Kreisbögen definierbar
  • Freie Eingabe des Bezugszeitraums